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Das Umwelt und Naturschutz Blog

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Einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung und die räumlich-genetischen Verwandtschaftsstrukturen der Pflanzen, die ihnen als Nahrungsquelle dienen, haben Primaten. Dies ist das Ergebnis eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kooperationsprojekts des Verhaltensökologen Eckhard W. Heymann vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) mit Birgit Ziegenhagen und Ronald Bialozyt von der Philipps-Universität Marburg. (Bialozyt et al., Trees, 2014).

An der DPZ-Feldstation Estación Biológica Quebrada Blanco im peruanischen Amazonastiefland haben die Wissenschaftler untersucht, wie sich die Fress-, Schlaf- und Streifgewohnheiten zweier Neuweltaffenarten auf die Ausbreitung des neotropischen Baums Parkia panurensis auswirken.… Weiterlesen

Der prähistorische Fundplatz Předmostí I nahe Brno in der Tschechischen Republik wurde vor ca. 30.000 Jahren von Menschen der paneuropäischen Gravettien-Kultur besiedelt. Hier wurden aus den Knochen von mehr als tausend Mammuts Behausungen gebaut und auch Skulpturen aus ihrem Elfenbein angefertigt. Gemeinsam mit tschechischen und belgischen Kollegen untersuchte ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Hervé Bocherens vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP), wie die prähistorischen Menschen an dieses wertvolle Rohmaterial herankamen: Sammelten sie die Knochen… Weiterlesen

Wissenschaftlern ist es gelungen im Rahmen des Landesprojektes „LIGNOS“, landwirtschaftliche Reststoffe wie Weizenstroh vollständig stofflich nutzbar zu machen. Werden die Reststoffe bisher hauptsächlich energetisch genutzt, also verbrannt, können nun neue Materialien z.B. Kunststoffe daraus hergestellt werden.

Ziel von LIGNOS war die Biopolymergewinnung durch neue biotechnologische Verfahren. Die entwickelten Verfahren beschäftigten sich mit dem Aufschluss von Lignocellulose, die in Pflanzenzellwänden enthalten ist. Mit Hilfe optimierter Vorbehandlung und enzymatischer Konversion wird die Lignocellulose fraktioniert und kann zur Herstellung biobasierter Kunststoffe genutzt werden. Die Forschungsarbeiten konzentrierten sich auf Weizenstroh,… Weiterlesen

Weidende Rinder beeinflussen die Artenvielfalt des Grünlandes maßgeblich. Das konnten Wissenschaftler der Universität Göttingen in einem Langzeitexperiment auf altem Dauergrünland nachweisen. Das Grünland in Mitteleuropa trägt wesentlich zur Biodiversität der Agrarlandschaften bei. Diese Vielfalt ist jedoch nach wie vor in hohem Maße durch die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung gefährdet. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Intensität der Beweidung über den Nutzen für die Biodiversität entscheidet. Nur bei einer mittleren Beweidungsintensität und nicht bei einer stark verringerten Beweidungsintensität, wie oftmals angenommen wird, ist der Biodiversitätsnutzen am höchsten.… Weiterlesen

Die Bäume wachsen zwar nicht in den Himmel, aber seit den 1960er-Jahren deutlich schneller. Dem Wald sieht man diese Veränderung nicht an: Die typischen Entwicklungsphasen von Bäumen und ganzen Beständen haben sich kaum verändert, laufen aber beschleunigt ab – um bis zu 70 Prozent. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM). Sie basiert auf Langzeit-Daten von Versuchsflächen, die seit 1870 kontinuierlich beobachtet werden. Die Arbeit ist kürzlich in Nature Communications erschienen.

Vor drei Jahrzehnten war das „Waldsterben“ in aller Munde: Das Überleben… Weiterlesen

ETH-Klimaforscher stellen die allgemein formulierte Klimawandel-Grundregel «Trockene Regionen werden trockener, feuchte feuchter» mit einer neuen Analyse über Landgebieten infrage. In einigen Regionen finden sie gegenläufige Trends.

Aufgrund von Modellen und Beobachtungen stellten Klimawissenschaftler eine vereinfachte Formel auf, um eine der möglichen Folgen des Klimawandels zu beschreiben: Gebiete, die bereits heute von Trockenheit geprägt sind, werden im künftigen Klima noch stärker austrocknen. In Regionen, in denen es zurzeit schon feucht ist, wird es noch mehr Niederschlag geben. Auf Englisch klingt es noch eingängiger: Dry gets drier, wet… Weiterlesen

Der Sommer begann mit einem warmen, trockenen und sonnigen Juni. Nach einem heißen, gewittrigen Pfingstwochenende, verhielten sich die Temperaturen allerdings moderat. Vielerorts konnte das bestehende Wasserdefizit im Boden durch Niederschläge nicht ausgeglichen werden. Sehr warm, dabei aber nass und gewittrig ging es im Juli weiter. Das Wetter unterlag einem ständigen Wechsel und den Landwirten wurde alles geboten – von guten Erntebedingungen, über umbrechende Getreidebestände, bis hin zu hohem pilzlichen Infektionsdruck in den Kulturen. Im August ging es nass und kühl weiter. Ernteverzögerungen führten teilweise zu sinkender… Weiterlesen

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