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Category Archives: Land- und Forstwirtschaft

Forscher der Universität Hohenheim passen Ultra-Hochfrequenz-Technik für elektronische Ohrmarken an Stallumgebung an. Ein neuer Knopf im Ohr von Nutztieren soll künftig die individuelle Tierbetreuung vereinfachen und somit den Tieren zugutekommen, für mehr Transparenz bei den Verbrauchern sorgen und Landwirten die Arbeit erleichtern. Ultra-Hochfrequenz-Technik heißt die neue Zauberformel für elektronische Ohrmarken. In Lagerhallen bereits gang und gäbe, stieß diese Technik im Stall jedoch bislang rasch an ihre Grenzen. Nun haben Agrartechniker … Weiterlesen →

Im Herbst 2014 haben die Landwirte in Deutschland auf 5,56 Millionen Hektar Ackerland Wintergetreide für die kommende Ernte 2015 ausgesät. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, liegt die Aussaatfläche von Wintergetreide für die Ernte 2015 damit um 128 000 Hektar (+ 2 %) über den Anbauflächen von 2014. Der Zuwachs beim Wintergetreide ist dabei insbesondere auf die Ausweitung der Anbauflächen von Winterweizen und Wintergerste zurückzuführen. Bei der Anbaufläche von Winterweizen, … Weiterlesen →

Wissenschaftlern ist es gelungen im Rahmen des Landesprojektes „LIGNOS“, landwirtschaftliche Reststoffe wie Weizenstroh vollständig stofflich nutzbar zu machen. Werden die Reststoffe bisher hauptsächlich energetisch genutzt, also verbrannt, können nun neue Materialien z.B. Kunststoffe daraus hergestellt werden. Ziel von LIGNOS war die Biopolymergewinnung durch neue biotechnologische Verfahren. Die entwickelten Verfahren beschäftigten sich mit dem Aufschluss von Lignocellulose, die in Pflanzenzellwänden enthalten ist. Mit Hilfe optimierter Vorbehandlung und enzymatischer Konversion wird die … Weiterlesen →

Weidende Rinder beeinflussen die Artenvielfalt des Grünlandes maßgeblich. Das konnten Wissenschaftler der Universität Göttingen in einem Langzeitexperiment auf altem Dauergrünland nachweisen. Das Grünland in Mitteleuropa trägt wesentlich zur Biodiversität der Agrarlandschaften bei. Diese Vielfalt ist jedoch nach wie vor in hohem Maße durch die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung gefährdet. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Intensität der Beweidung über den Nutzen für die Biodiversität entscheidet. Nur bei einer mittleren Beweidungsintensität … Weiterlesen →

Die Bäume wachsen zwar nicht in den Himmel, aber seit den 1960er-Jahren deutlich schneller. Dem Wald sieht man diese Veränderung nicht an: Die typischen Entwicklungsphasen von Bäumen und ganzen Beständen haben sich kaum verändert, laufen aber beschleunigt ab – um bis zu 70 Prozent. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM). Sie basiert auf Langzeit-Daten von Versuchsflächen, die seit 1870 kontinuierlich beobachtet werden. Die Arbeit ist … Weiterlesen →

Der Sommer begann mit einem warmen, trockenen und sonnigen Juni. Nach einem heißen, gewittrigen Pfingstwochenende, verhielten sich die Temperaturen allerdings moderat. Vielerorts konnte das bestehende Wasserdefizit im Boden durch Niederschläge nicht ausgeglichen werden. Sehr warm, dabei aber nass und gewittrig ging es im Juli weiter. Das Wetter unterlag einem ständigen Wechsel und den Landwirten wurde alles geboten – von guten Erntebedingungen, über umbrechende Getreidebestände, bis hin zu hohem pilzlichen Infektionsdruck … Weiterlesen →