Das Umwelt und Naturschutz Blog

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Jugendliche spielen internationale Klimapolitik am Smartphone und lernen dabei, was der Klimawandel für sie bedeutet: Die kostenfreie Spiele-App KEEP COOL mobil will gleichzeitig Lust auf klimapolitisches Engagement machen und unterhalten. Im neu gestarteten Projekt, das das Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg koordiniert, wird KEEP COOL mobil mit begleitenden Materialien und Unterrichtsideen für Lehrkräfte entwickelt. Hauptpartner ist das Service- und Informationsportal Lehrer-Online. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das zweijährige Projekt finanziell und mit ihrem Expertenwissen.

„Spaß am Spiel motiviert Jugendliche, sich untereinander zu vernetzen und sich für den Klimaschutz einzusetzen“, erklärt Klaus Eisenack, Projektleiter von KEEP COOL mobil und Professor für Umweltökonomie an der Universität Oldenburg. Mit KEEP COOL mobil soll erstmals ein mobil nutzbares Computerspiel zum globalen Klimawandel entwickelt und angeboten werden. Grundlage dieser zeitgemäßen Spielvariante ist das Brettspiel KEEP COOL, das Klaus Eisenack mit Gerhard Petschel-Held am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelte.

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KEEP COOL mobil richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und an junge Erwachsene. Es eignet sich beim Einsatz in Schulen besonders für die Klassen 9 bis 12 sowie im außerschulischen Bereich für Jugendgruppen und Bildungseinrichtungen.

Gabi Netz von Lehrer-Online /Eduversum GmbH erklärt: „Wir bringen unsere Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Medien in der schulischen Bildung in KEEP COOL mobil ein. Das Spiel soll wichtige Kompetenzen auf- und ausbauen, um mit den gemeinschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels besser umzugehen und Lösungen zu finden.“ Damit ist das Spiel hochaktuell: Bei den UN-Klimaverhandlungen in Paris im Dezember dieses Jahres wird sich entscheiden, ob es gelingt, ein weltweites und rechtlich verbindliches Klimaabkommen zu vereinbaren.

Bei KEEP COOL mobil haben Jugendliche in der Rolle der global Verantwortlichen die Wahl, wie sie ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele erreichen und gemeinsam das Spiel gegen den Klimawandel gewinnen. So erkennen sie spielerisch vielfältige naturwissenschaftliche, politische und ökonomische Zusammenhänge. Interessierte Testgruppen, wie zum Beispiel Schulklassen, sind eingeladen, am Projekt mitzuwirken.

Quelle: Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg